Kulturtage 2000 – Wilhelm Tell

„Wilhelm Tell“ (2000)

 

Der Schwyzer Baumgarten wird von kaiserlichen Reitern verfolgt, weil er den Bugvogt, der seine Frau vergewaltigen wollte, getötet hat. Er bittet den Fischer Ruodi ihn über den Vierwaldstätter See zu rudern, doch weigert sich dieser wegen des drohenden Unwetters. Da erscheint Tell und bietet seine Hilfe an. Er rudert Baumgarten über den See. Die Hütten der Seeanwohner werden von den Verfolgern in Brand gesetzt. Die Empörung über die Willkür der habsburgischen Besatzung ist groß. Tell rät jedoch zunächst zum Abwarten. Er erklärt sich zu konkreter Hilfe bereit, verweigert jedoch die Mitarbeit bei den Planungen für einen Aufstand, so dass der Rütli-Schwur ohne ihn zustande kommt. Tell wird schließlich doch in das Geschehen involviert: Er weigert sich, dem Hut von Österreich, den der Reichsvogt Gessler aufstellen ließ, die geforderte Ehre zu erweisen, wird gefangengenommen und muss mit einem Pfeilschuss den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes treffen, um sich auszulösen. Da er zugibt, dass er, wenn seinem Kind etwas zugestoßen wäre, mit dem nächsten Pfeil Gessler erschossen hätte, bleibt er trotz des vorher gegebenen Versprechens in Haft. Doch kann er bei der Fahrt über den See im Unwetter entkommen. Nun beschließt er Gessler zu töten, um dessen Treiben ein Ende zu setzen. In der hohlen Gasse bei Küssnacht durchbohrt er ihn mit einem Pfeil, daraufhin beginnt die allgemeine Befreiung. Als Johannes Parricida, der Kaisermörder bei Tell Solidarität einfordert und Hilfe sucht, weist Tell die Vergleichbarkeit der beiden Morde von sich und rät Parricida zum Bußgang nach Rom. Eine Freiheitsfeier schließt das Geschehen ab.

Mitwirkende

Besetzungsliste und MitarbeiterInnen bei Schillers „Wilhelm Tell“: (60 SchülerInnen, 7 MitarbeiterInnen und 3 LehrerInnen):
Hermann Gessler, Reichsvogt Stefan Kolb
Freiherr von Attinghausen Dennis Janousek
Ulrich von Rudenz Pascal Simon
Berta von Bruneck Sabine Korb
Rudolf, der Harras, Gesslers Stallmeister Haldun Ulutas
Johannes Parricida, Herzog von Schwaben Ronald Ruhl
Werner Stauffacher Mahdi Zayed
Walter Fürst Martin Hartmann
Wilhelm Tell Michael Kann
Melchtal Andreas Heller
Baumgarten Nikolas Popiol
Reding Andreas Fach
Rösselmann, Pfarrer Dirk Spinnler
Winkelried Michael Kuhlmann
Sewa Jonas Wagner
Ruodi, der Fischer Manuel Seipp
Kuoni, der Jäger Stephan Teich
Werni, der Hirte Cem Özdemir
Gertrud Stauffacher Nadine Peter
Hedwig Tell Teresa Martella
Walter Tell, Sohn Nils Essert
Wilhelm Tell, Sohn Tobias Wastl
Friesshart, Söldner Swen Mock
Leuthold, Söldner Daniel Theek
Meister Steinmetz Torsten Knöß
1. Geselle Thomas Fischer
2. Geselle Steffen Maier
Barmherzige Brüder Thorsten Knöß, Thomas Fischer, Steffen Maier
Armgard Anne Schmitt
Mechthild Christine Wolf
Elsbeth Anja Liegl
Braut Nina Scholz
Bräutigam Michael Kuhlmann
Soldaten bei Gessler Qenan Bytyqi, Ramin Alekozai
Alle, die noch nicht erwähnt wurden
Souffleusen: Teresa Martella, Nadine Peter, Christine Wolf
RegieassistentInnen: Marco Bahn, Sabine Korb, Jane Schmitz
Textbearbeitung: Michael Kann, Sabine Korb, Nadine Peter, Anne Schmitt, Jane Schmitz, Elisabeth Stoklossa, Katja Wanitsche
Bühnenbau: Thomas Fischer, Mathias Hoffmann, Jan Knauber, Torsten Knöß, Steffen Maier, Qenan Bytyqi, Manuel Seipp, Stephan Teich, Daniel Theek, Jonas Wagner
Leitung Bühnenbau: Manfred Brückmann
Maske und Kostüme: Nathalie Binder, Katrin Komander, Beate Leiser, Anja Liegl, Anita Michalik, Diana Müller, Nina Scholz, Stephanie Schüssler, Doris Weis
Mitarbeit und Leitung Maske: Meike Brücher, Frau Ruhl, Elisabeth Stoklossa und Katja Wanitschek
Band: Kai Angermaier, Nicole Daniel, Tanja Enders, Sylvia Fischer, Michael Huber, Frederik Schikora, Anne Schmitt, Christian Weinrich
Musik und Leitung Band: Pit Schulz
Gestaltung: Heiko Bühler, Dominik Diettrich, Dennis Janousek, Samy Khodaverdian, Michael Kuhlmann, Kim Pullmann, Jens Rothenstein, Ronald Ruhl, Andrea Schmidt, Pascal Simon
Leitung Gestaltung: Monika Dambier-Blank
Technik: Gerhard Gillich, Boris Naumann, Markus Schmitt
Leitung Technik: Christian Danz und Thosten Krell
Video: Klaus Schneider, Andreas Steinlein, David Steinmetz
Regie und Gesamtleitung: Elisabeth Stoklossa

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