Kulturtage 2013 – Verwandlung

Startet den Datei-DownloadDie Broschüre zu den Kulturtagen 2013 finden Sie hier zum Download (20MB).

Auf der Blogseite der Kulturtage finden Sie interessante Berichte und Bilder zur Arbeit der Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Projektgruppen.

Die Blogseite finden Sie unter: www.kulturtagelgs2013.wordpress.com


plakatStell dir vor, du wachst morgens auf und dein Leben ist aus den Fugen geraten.

Stell dir vor, du wachst morgens auf und bist eine Schabe – ein Ungeziefer – ein Schädling.

Stell dir vor, du wachst morgens auf und liegst rücklings auf deinem Panzer, deine Beine rudern hilflos in der Luft.

Ausgehend von Kafkas Novelle „Die Verwandlung“ begibt sich der Theaterkurs des Jahrgangs 12/13 der LGS auf eine Expedition durch die Untiefen menschlicher und unmenschlicher Verwandlungen.

verWANDlung – eine kafkaeske Anverwandlung frei nach Franz K.

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Theatergruppe

Was macht Kafka erzählenswert?
Wie kann man sich mit der Novelle „ Die Verwandlung“ theatral auseinandersetzen, ohne dass man sich Fühler aufsetzen und einen Panzer tragen muss?

Der Theaterkurs der LGS setzt sich in diesem Jahr mit Kafkas Novelle auseinander.
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt“ – wir durchleuchten „Die Verwandlung“ von verschiedenen Seiten, beschäftigen uns mit dem Thema Albtraum, Insekten, Ungeziefer und dem Wort Verwandlung an sich.
Wann verwandelt man sich, was verwandelt sich und wie verwandelt man sich selbst und aus welchem Grund?
Wichtig ist, dass man sich mit dem Thema identifizieren kann. Theater wird dann interessant, wenn die Darsteller auf der Bühne etwas zu sagen haben – also durchleuchten wir Kafkas Novelle von verschiedenen Seiten, probieren verschiedene Sachen aus, werfen sie wieder über Bord, bis wir in unserem Probenprozess soweit sind das wir sagen können: Das macht es für uns erzählenswert!
Die Schüler bringen ihre eigenen Ideen und Themen ein, entwickeln eigenständig Szenen und geben dem Stück so eine neue Energie. Es entsteht nach und nach ein Gerüst, auf dem sie sich auskennen, das schließlich auf die Bühne gebracht wird.
„ Ich habe immer gedacht, man bekommt einen Text und dann wird geprobt, wenn man Theater spielen will. Aber dass wir so viel selbst dazu beitragen können und unsere eigene Themen einbringen – das hätte ich nicht gedacht. Dadurch fühlt man sich auf der Bühne viel wohler und kann auch was damit anfangen“ – so eine Rückmeldung einer Teilnehmerin, die die Anderen bestätigen.
Premiere ist am Freitag, den 7. November um 20:30 Uhr im Rahmen der Kulturtage.

Eindrücke von der Veranstaltung

 

 

Presseartikel Kulturtage an Landrat-Gruber-Schule

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Die Kulturtage unter dem Motto „Verwandlung“ an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg, zu denen das Berufliche Gymnasium eingeladen hatte, boten unter anderem ein Theaterstück frei nach Kafka, bei der ein Darsteller „zugemüllt“ wurde.  Foto: Michael Prasch

Dieburger Schüler befassen sich ein halbes Jahr künstlerisch mit dem Thema „Verwandlung“

Das Motto „Verwandlung“ war die Vorgabe für die Schüler des beruflichen Gymnasiums an der Dieburger Landrat-Gruber-Schule. Mit einer Kunstausstellung, Videos und einem Theaterstück präsentierten sie nun das Ergebnis einer halbjährigen intensiven Vorbereitung der Kulturtage, an denen auch viele Lehrkräfte beteiligt waren.
DIEBURG.
„Ich bin schwer beeindruckt“, fasste der Direktor der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg, Thomas Reinholz, seine Eindrücke zusammen. Jeden Freitagnachmittag hatten Schüler und Lehrkräfte sich in Sonderschichten seit einem halben Jahr in der Schule aufgehalten und die Kulturtage mit viel Engagement vorbereitet. Das Ergebnis wurde nun präsentiert.

Das Motto „Verwandlung“ gab Anlass für allerlei künstlerische und kunstfertige Darstellungen in Bildern, Plastiken, Videos und auch für ein Theaterstück frei nach Kafkas „Verwandlung“, dessen Originaltexte teils mit eigenen Texten erweitert wurden. Ebenso bei den Videos ließen sich die Schüler der zwölften und dreizehnten Jahrgänge einiges einfallen, so mit neuen Interpretationen von Goethes „Zauberlehrling“ und „Erlkönig“.
Direktor Reinholz würdigte auch die vielen Gruppen von Schülern und Lehrern, die im Hintergrund am Gelingen mitgearbeitet haben, sei es als Bühnenbauer, Tontechniker, Plakatgestalter bis hin zur Organisation des „Theater-Cafés“.
Zu Beginn des offiziellen Programms stellten sich die beteiligten Gruppen in einer Art Performance schwungvoll vor. Später folgte dann das eigentliche Theaterstück, in das auch diverse Tanzszenen eingebaut worden waren.

Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/dieburg/Kulturtage-an-Landrat-Gruber-Schule;art1283,4457639